TWIKE Klub
   

Bundesrätin Sommaruga bei unserem Klubmitglied Thomas Lechner
Heidi in den Sufner Bergen...


Der nachfolgende Bericht aus der Berner Zeitung und dem Winterthurer Landboten handelt von unserem langjährigen Klubmitglied, dem Sufner Gemeindepräsidenten, Thomas Lechner.

Hier ein paar Hintergründe zum Bericht:
  • Bundesrätin Sommaruga im Gespräch mit unserem verdienten Klub-Mitglied Thomas
  • Seine Alphütte in den Sufner Bergen spielt als virtuelles Alpöhi-Refugium im neuen "Heidi"-Film eine wichtige Rolle
  • Als er sein 1. TWIKE (TW 170) an Joe Schudel übergab, gewannen wir dank ihm ein weiteres, aktives Klub-Mitglied. Bravo!
  • Er fährt heute sein 2. TWIKE (TW 733), das er Goldschmied Dani Brändle aus Kleinandelfingen abkaufte.
  • Beide Fahrzeuge halten sich mit gesunder Bergluft fit!


Der Bericht aus der Berner Zeitung
«ausland-11-feature» in der Berner Zeitung
«Heidi» in den Sufner Bergen

heidi in den sufner bergen

Zuerst die Asylbewerber und dann der «Heidi»-Film: Im Herbst bringt Bruno Ganz das kleine Bündner Dorf Sufers erneut in die Schlagzeilen.

Wo zum Teufel liegt Sufers? Das wird sich vor zwei Jahren auch Bundesrätin Simonetta Sommaruga gefragt haben. Kurz darauf wusste sie es. Denn das Bundesamt für Migration betrieb in der Festungsanlage Crestawald bei Sufers temporär eine Asylunterkunft. So kam das 130-Seelen-Dorf an der San-Bernardino-Route in die nationalen Schlagzeilen. Von Oktober 2012 bis April 2013 waren in der unterirdischen Militäranlage rund 400 Asylsuchende untergebracht. Die Justizministerin machte sich persönlich vor Ort ein Bild.

Seit dem Bau des San-Bernardino-Tunnels 1967 rauscht hier winters und sommers die Blechlawine vorbei. Vom Dorf nimmt gewöhnlich kaum einer Notiz, der Sufner Stausee auf der anderen Strassenseite fällt da schon eher ins Auge. Manchmal taucht Sufers in den Verkehrsmeldungen auf, dem Schnee oder einem Unfall auf der A 13 geschuldet.

Im Herbst aber steht das kleine Bündner Dorf plötzlich wieder im Scheinwerferlicht. Neu verfilmt wird «Heidi». Nach den Flüchtlingen ist jetzt der Heimatfilm an der Reihe. Den Alpöhi spielt Bruno Ganz, seine Hütte steht in den Sufner Bergen. Die Kulisse fürs Heididörfli wird Latsch oberhalb von Bergün sein – wie schon bei der letzten Verfilmung vor 62 Jahren. Damals gab Heinrich Gretler den Alpöhi. In Sufers jedoch war Fräulein Rottenmeier noch nie. In Johanna Spyris Original von 1880 haust der Alpöhi nämlich oberhalb von Maienfeld in der Bündner Herr schaft. Sollten dereinst Touristen zum neuen Originalschauplatz pilgern, können sie über Wege wandern, welche die Asylbewerber instand gestellt haben.

Gemeindepräsident Thomas Lechner nimmt «Heidi» so gelassen, wie er es schon mit den Schlagzeilen um das Asylzentrum getan hatte. Denn er weiss: Wenn den Leuten im Kino die reale Alphütte in den Sufner Bergen als virtuelles Alpöhi-Refugium vorgesetzt wird, ist der Rummel im Dorf längst vorbei. Dann sitzt Lechner vielleicht allein vor seiner Hütte in den Sufner Bergen, hoch über der A 13 und weit weg vom Lärm.

Der 48-jährige Architekt ist alles andere als ein knorriger Alpöhi, in seinem Tal war er vor vielen Jahren weit und breit der Erste, der mit einem Twike unterwegs war. Und Sufner Bergkäse findet man längst in Delikatessgeschäften in der ganzen Schweiz. Auch ganz ohne «Heidi».
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