TWIKE Klub
   

Wave Trophy 2014

Bericht von Ralph Schnyder
(Teil 1 siehe >>>)


Fr 30.5.2014 Anreise und Begrüssung in Bietigheim-Bissingen

Am Freitag pilgern hunderte von Elektromobile nach Stuttgart. Wir reisen per Bahn zurück zu unseren Fahrzeugen nach Leonberg und fahren von dort nach Stuttgart.

Vorab ein paar Impressionen von Unterwegs:

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Tradition der Sauberkeit, moderne Architektur und innovatives Food-design.

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Wir bereiten uns für die lange Reise vor - Die Bahn macht uns schon gluschtig auf das abenteuerli Schweiz


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Den Loreleifelsen umkurven wir im Bahnabteil.

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Mittags sind wir wieder bei unseren Fahrzeugen in Leonberg. Eine kurze Kontrolle des TW 1026 vor der 1'600 km langen Fahrt . . . Alles bestens . . .
oder doch nicht: Bei der Verschraubung der Lenkmuffe fallen die unteren, äusseren Schraubenköpfe ab. Gar nicht gut! Oliver macht sich auf die Suche nach Ersatzschrauben, ich baue die Vordergabel aus, ersetze die Schrauben, reinige den Klemmbereich der Muffe und 1h Stunde später sind wir startbereit.




Besammlung auf dem Parkplatz in Bietigheim

Im Schatten der Bäume treffen nach und nach mehr Fahrzeuge ein. Frank Loacker ist mit seinem auffällig orangen VW Bus bereits vor Ort. Beschriftet "Katastrophenschutz" ist der elektrische Oldtimer eines der Begleitfahrzeuge und schleppt die Ladeinfrastruktur mit.

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Hinten steckt unter der Klappe anstelle des ratternden 4 Zylinder-Boxermotors ein 50 kW Elektromotor, Umrichter und Ladegerät. Die nostalgischen Strom und Spannungsanzeigen passen.

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Auch alle anderen Begleitfahrzeug sind 100% elektrisch. Hier akzeptierte Louis keine Kompromisse. Das wäre sonst ziemlich unglaubwürdig gewesen.

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Der grosse Tour-Begleitbus schaffte es am Donnerstag 5 vor 12 h noch die Abnahme bei der MFK zu bestehen. Er bietet viel Platz, um das Gepäck der 2-Rad Fahrzeuge aufzunehmen und alles andere, was man auf so einer Tour mitschleppen muss.

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Einige Motorräder sind dabei. Das gelbe, klassiche Bike fällt eigentlich gar nicht auf, erst wenn es beschleunigt, ist man überrascht, dass der übliche Brunftschrei fehlt.

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Der Johammer sieht schon gar nicht aus, wie aus dieser Welt. Direkt aus einem Science-Fiction entwichen pfeifft er mit einem neuartigen Geräusch über den Parkplatz.

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Nicht nur die Verkleidung ist anders, auch das Vorderrad wird von spinnenartigen Klammern gehalten anstelle einer Gabel.

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Ein Armaturenbrett gibt es nicht, dafür sind die Anzeigen im Spiegel integriert.

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Die Oldtimertruppe aus Holland ist einen kleinen Kompromiss eingegangen, damit sie pünktliche beim Start ankommt.

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Ansonsten ist der Anlass schon konsequent für "Nichtraucher" reserviert (gilt nicht für die Piloten).

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Das zweite TWIKE von Silvia und Roland Müller ist auch eingetroffen. Edles Orange und 28 Ah Akkus, damit die Tagesetappen kein Problem sind.

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Das Red Frog Team mit Christian und Sabine aus der Schweiz steht mit dem neuen SMILE am Start. Der SMILE hat die gleichen Hochenergie Li-Ionen Akkublöcke drin, welche wir auch im Tele1 TWIKE von Olvier nachgerüstet haben.

>>> Tele 1 Beitrag zum Aufrüstung des TWIKE


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Am Abend gilt es ernst. Louis Plamer begrüsst im Konferenzzentrum von Bietigheim-Bissingen alle Teilnehmer. Man stellt sich vor und Louis erklärt die Regeln.

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Dabei gibt es eine Regel, nach der wir die nächsten 7 Tage leben werden: die Pünktlichkeit! Nur so können 80 Fahrzeuge und 140 Leute das ambitiöse Programm bewältigen. Jeder bezeugt dies mit seiner Unterschrift und dann kann es zum Nachtessen übergehen.

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Sa 31.5.2014: Die Weltrekordparade bei Daimler in Stuttgart

Noch nie gab es so viele Elektroautos auf einem Platz. Louis Palmer hat mit der diesjährigen WAVE Trophy alles bisherige in den Schatten gestellt.




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Zu früher Stunde fahren immer mehr Elektrofahrzeuge lautlos auf den Vorplatz des Daimler-Benz Museums.

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Die beiden WAVE TWIKE sind schon startklar. Bis alle bereit sind für die Parade, hat man viel Zeit die anderen Fahrzeuge zu besichtigen und alte Bekannte zu begrüssen.

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Surrend erhebt sich die (natürlich auch elektrische) Drohne, um ein paar Aufnahmen von oben zu machen. Spannend, dass sich hier in enorm kurzer Zeit eine neue Technologie durchsetzen konnte und so der Elektroantrieb den Luftraum erobert hat. Früher hatten die Fernsehteams für solche Anlässe jeweils einen Helikopter gemietet. Heute kann man dies nicht mehr rechtfertigen, da eine Drohne viel billiger ist und daneben natürlich abgasfrei und fast geräuschlos.
Ein gutes Beispiel, wie hier zwar nicht der bisherige Helikopter auf Elektroantrieb umgerüstet wurde, sondern der (fast) gleiche Nutzen mit einem viel kleineren Gerät erfüllt wird.
Das könnte auch beim Automobil möglich werden. Sobald die Fahrzeuge sich ohne Fahrer bewegen können, werde ich am Sonntag morgen wohl nicht mehr mit meinem 2'000 kg schweren Schlitten zur Bäckerei fahren, um 5 Gipfeli zu holen. Da schicke ich lieber meine kleine "Auto-Drohne" los, die das für mich erledigt . . .

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Auch die Pioniere der Elektromobilität aus den Zeiten der Tour de Sol drehen ihre Runden auf dem Platz.

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Weitere TWIKE aus nah und fern gesellen sich dazu.

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Sogar aus Bern ist des ehemalige Swisscom TWIKE angereist.

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Auch geile Dragster-Töffs kann man bewundern. Um die Fahrleistungen zu sehen, ist der Anlass leider nicht geeignet.

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Das Wetter spielt voll mit, sodass auch die Fun-Fahrzeuge den Anlass geniessen können.

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Wer nicht weiss, was hier geplant ist, wundert sich, über die chaotische Art, wie die über 500 Elektrofahrzeuge kreuz und quer auf dem grossen Parkplatz rumstehen. Nur aus der Luft kann man erkennen, dass die Fahrzeuge einen Schriftzug mit Herz darum bilden. Die Drohnen machen es sichtbar.

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Die TWIKE und der Sportwagen Fisker im Hintergrund dürfen zwar mitfahren an der Parade, aber zählen nicht für den Weltrekord, da sie als Hybridfahrzeuge gelten!

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Alle Bilder sind in der Kiste, dann geht es nach Heilbronn weiter.

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In der Altstadt gibt es Strom, viele Interessenten und einen Stadtrundgang. Leider wurde die Stadt aus Fachwerk-Häusern im 2. Weltkrieg komplett flachgebombt, daher gibt es nur noch wenige (wiederaufgebaute) alte Gebäude zu besichtigen.

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Ich fahre die nächste Etappe mit dem roten Tesla mit. Bei einer Tankstelle machen wie einen kurzen Halt und geben eine Probefahrt für einen ehemaligen Daimler-Mitarbeiter.

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Die Tageszahlen: Heute war ein kurzer Tag, da wir erst am Mittag losgefahren sind. Der Verbrauch recht hoch da man auf den stark befahrenen Bundesstrassen immer mit 85 km/h fahren musste. Dazwischen viel Stau und rumstehen, sodass die Durchschnittsgeschwindigkeit bescheiden ist.

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Wolpertshausen: Produziert all seine Energie selber (ausser natürlich das Benzin für die Autos). Als Maskottchen gibt es für jeden ein Kuschelschwein, welches uns nun auf der Tour begleitet.

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Jaromir schleppt immer sein abgeschliffenes Netzkabel hinterher . . . vielleicht gibt es ja am Boden irgendwo eine Stromschiene, die man anzapfen kann. Konzepte für sowas gibt es, aber umsetzen müsste man es zu erst. Dann könnte man auf der Autobahn die Akkus wieder nachladen.

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Morgen geht es um die Reichweite. Wer schafft die 215 km ohne Zwischenladen? Ich bring das TWIKE schnell zur Tankstelle nebenan, um den Reifendruck zu optimieren.

>>> Tagesbeitrag Tele 1


So 1.6.2014: Wolpertshausen nach Garching

Auf der "Deutschen Automeile" (Daimler-VW-BMW) fahren wir weiter über Neuburg an der Donau nach Garching. Da 215 km für die meisten Elektrofahrzeuge, ausser dem Tesla und dem TWIKE, eine Herausforderung sind, wurde zum Teil sehr langsam geschlichen . . . wie man das vom Elektroautos erwartet!




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Schwein bringt Glück, also darf da kuschlige Ding zu vorderst auf dem Scheibenwischer mitfahren.

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Alles ist wieder eingepackt, los auf dem kürzesten Weg Richtung Neuburg an der Donau.

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Am Sonntag morgen ist es noch ruhig auf der Strasse. Wunderbare Landschaften und keine Ahnung wo man ist. Das GPS weist den Weg. Schön wäre es einen grossen Bildschirm zu haben wie beim Tesla, wo man eine richtige Landkarte sieht und nicht nur so ein kleines Fragment wie auf dem Garmin.

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Unterwegs ein spontaner Halt und ein Interview fürs Fernsehen (siehe Beitrag >>> Beitrag Tele 1)

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Zwischenhalt in Nördlingen. Hier ist es im Umkreis von 20 km absolut flach, denn ein Meteorit hatte vor langer Zeit hier einen imposanten Krater geschlagen. Das könnte jederzeit wieder passieren . . .

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In dieser flachen Landwirtschaftszone haben die Biofuel Phantasien zugeschlagen. Dank politischem Subentionitis werden hier Zuckerrüben und Mais grossflächig angebaut (natürlich mit all dem Herbizid und Dünger, den es für Monokulturen braucht). Frisch geerntet werden die Rüben nicht gegessen, sondern gleich in die riesigen Mülltonnen geworfen, um damit Biogas zu machen. Abfallmaterial aus anderen landwirtschaftlichen Betrieben darf keines beigemischt werden, da sonst die hohen Subventionen gestrichen werden und alles "unrentabel" wird.

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Die Tankanlagen sind dick isoliert, da sie auf 50 Grad geheizt werden müssen für eine optimale Gaserzeugung.

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Das Gas wird gereinigt und in 4 grossen Motoren verbrannt. Dann hat man etwas Strom und Wärme.
. . . Studien haben inzwischen gezeigt, dass man für die gleiche Strommenge mit Photovoltaik rund 300 mal weniger Fläche brauchen würde, und weder Diesel für die Traktoren, noch Gifte und Dünger. Die Anlage ist ein eindrückliches Beispiel, wie die Energiewende sicher nicht funktionieren wird.
Biogas ist an sich genial, vor allem in tropischen Ländern und zur Verwertung von landwirtschaftlichen Abfällen. Falsch eingesetzt hat schon manche Technologie mehr Schaden als Nutzen gebracht.

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In Neuburg besammeln wir uns für die Parade.

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Hinter dem alten Feuerwehrauto (leider nicht elektrisch angetrieben) geht es durch die Kleinstadt zum Werkhof, wo ein grosses Volksfest stattfindet.

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Musik und Essen halten bei Laune. Viele Leute interessieren sich für die neuen Fahrzeuge.

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Auch der elegante Prototyp XL1 von Volkswagen ist zu sehen. Schliesslich ist Volkswagen-City nur wenige Kilometer von hier entfernt.

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Im Büro des Marketingleiters hat sich die Flimcrew eingenistet, um den heutigen Beitrag zu schneiden und zu übermitteln.

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Nächster Halt Pfaffenhofen.
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Wir haben noch 87 km Reserve. Da müssen wir uns keine Gedanken machen bezüglich Reichweite, denn bis Garching sind es nur noch 37 km.

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Der rote Frosch hat zwar die gleichen Akkus drin wie das TW 1026, aber braucht etwas mehr Energie, daher tankt er wie die meisten Fahrzeuge hier in Pfaffenhofen wieder etwas Saft für die letzten Kilometer . . . und verliert 2 Punkte.

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Beim Ford kämpfen wir jedes Mal um eine 32 A Dose, denn mit dem normalen Stecker können wir nur ca. 15 km pro Stunde laden und so kämen wir nicht vom Fleck. Da fast alle Fahrzeuge inzwischen auf den Typ 2 Stecker ausgelegt sind, braucht es immer einen Adapter für die anderen Stecker.

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Bevor wir mit dem Ford im Ziel einfahren hat sich die Sonne mit einem malerischen Sonnenuntergang schon verabschiedet. Wir fahren direkt ins IBIS Hotel nach Garching und laden dann am nächsten Tag an der TUM auf. Gut haben wir etwas Reichweitenreserve eingeplant.

>>> Beitrag Tele 1

Mo 2.6.2014: Garching nach Konstanz

An der TUM (Technische Universität München) ist man unter Experten. Das aktuelle Thema ist Ladeinfrastruktur. Leider muss man eingestehen, dass da die Deutschen sich schwer tun. Während Tesla Europaweit Schnelladestationen mit 150 kW Leistung aufstellt, die Japaner mit dem CHAdeMO bereits über 1000 DC-Ladesäulen in Europa anbieten und der Zoe von Renault schon serienmässig mit 44kW Ladegerät im Fahrzeug daher kommt, sind die Normenausschüsse von VW. Daimler und BMW noch nicht ganz sicher, wie der Stecker aussehen sollte. Der Combo Stecker hat neben dem Typ 2 noch einen klobigen Anbau für DC-Ladung.
Wikipedia




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Hinter dem TWIKE das Support Fahrzeug von Jaromir. Er hat seinen Elektrowagen voll mit Kabel und Adaptern gepackt und ist jeweils 1 h vor den anderen am nächsten Etappenort.

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Wie jeden Tag heisst es für die Filmcrew schneiden und mittags übermitteln. Das Wetter ist perfekt für das Outdoor-Studio.


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Studenten pilgern auf dem Areal, um die Fahrzeuge. Eine Gruppe muss bewerten wie einfach die Fahrzeuge geladen werden können. Da gibt es grosse Unterschiede.

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Die 130 km lange Fahrt zum Schloss Neuschwanstein wird durch heftige Gewitter unterbrochen, aber alle kommen an. Die Cabriofahrer etwas feuchter.

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Der Ford ist ziemlich leer. Mit den verfügbaren 16A Steckdosen wären wir erst nach Mitternacht wieder bereit für die letzte Etappe. Mark hat eine gute Idee: Beim Tourismus Info des Schlosses hat es eine öffentliche Ladesäule. Wir gehen hin und testen die RFID-Kartensammlung. Nach der 10ten Karte, die als ungültig abgewiesen wird, haben wir Glück. Mit der EON Karte schaltet sich die Säule ein und wir können den Ford mit 7 kW laden, sodass wir doch noch kurz nach dem Eindunkeln am Etappenziel ankommen sollten.

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Die Ladepause nutze ich für einen beschaulichen Spaziergang um den See.

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Die Kleinfahrzeuge, der Twizzy und der Vectrix nehmen es etwas gemütlicher.

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Auch Nina die Fotografin gönnt sich eine kleine Pause mit Sicht aufs Schloss.

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Alle Kabel sind schon eingerollt, als wir mit ausreichend gefüllten Akkus Richtung Österreich aufbrechen.

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Das Luxus-Golfresort in Ofterschwang erreichen wir dann doch noch zu später Stunde und geniessen das gediegene Nachtessen. Wir lernen daraus, dass jeweils die letzte Tagesetappe die Kameracrew mit einem anderen Fahrzeug mitfahren muss, um rechtzeitig am Ziel zu sein. Der Ford könnte zwar schon mithalten, aber die Ladestationen sind leider nicht auf die 32 A einphasige Ladung ausgelegt.

Der Hausmeister empfängt uns und führt uns zu einer Steckdose. Mit einer Schukodose 16A sollte der Akku bis am morgen wieder voll sein für die Passfahrt.

>>> Beitrag Tele 1

Di 3.6.2014: Ofterschwang nach Konstanz

Ein Bergpass, Zeppeline und die Blumeninsel. Alles elektrisch an einem Tag.



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Wir übernachten in einer kleinen Pension. Das TWIKE laden wir vor der Eingangstüre an der Schukodose auf. Daneben der Audi TT . . . Es scheint das dieses Gebiet gute Beziehungen zu Ingolstadt hat.

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Die Kameraleute werden unterdessen verwöhnt im Golfhotel.

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Alles vom Feinsten.


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Eine eigene Hauszeitung gibt Anregungen für das Tagesprogramm. Man kann auswählen eines der neusten Audimodelle in der Garage zu fahren, von 310 PS für Anfänger bis zu 530 PS. Ausreichend Leistung für die kleinen Wege hier mit Tempo 30. Elektroautos fehlen noch im Angebot.


Wir gehen runter in die Tiefgarage, in der Erwartung mit vollem Akku die höchste Passstrasse Deutschlands hoch heizen zu können.

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Falsch: Der Akku ist nur halb geladen, dann flog die Sicherung raus. Leider hat der Ford kein sms-Modul drin wie das TWIKE, sonst hätten wir das früher bemerkt. Krisensitzung: So kommen wir nie über den Berg und verpassen das ambitiöse heutige Tagesprogramm.
Wir haben Glück im Unglück: Neben dem Garagentor hängt eine fette 32 A Steckdose, speziell für Elektromobile. Der junge Hausmeister hatte das offenbar nicht gewusst.

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Es war wieder mal genaues Kopfrechnen angesagt. Wie voll muss der Akku sein, damit wir den Berg erreichen. Mit viel Gefühl für die Amperekäfer und etwas Glück haben wir die Passhöhe erreicht. Gelbe Karte, mit 8 km Restreichweite schaffen wir es . . . 5 km bergab ist die Reichweitenprognose wieder auf 120 km hochgeschnellt. Was stimmt nun?

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Unterwegs in Hittnau treffen wir sogar noch die anderen Fahrzeuge an, die hier eine Präsentation an einer Schule hatten. Gorden und Liora aus England sind mit ihrem echten Ralleyfahrzeug da. Den Wassertank statt Benzinkanister hinten drauf.

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Vor der Bühne der Festspiele reihen sich die 80 Fahrzeuge auf und werden als Anschauungsobjekte der gerade laufenden Tagung über Elektromobilität optimal eingesetzt.


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Der Rote Frosch und das Orange Mäuschen sorgen immer für ein Lächeln und Aufmerksamkeit. Golfs, Fords und die anderen Autos sind ja alt bekannt und nur für Techniker interessant. Für normal sterbliche ist es ein ganz normales Auto.


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Attraktiver als ein VW Golf ist der Porsche Sportster, das Traumcabrio mit roter Lederausstattung und natürlich leise und abgasfrei.

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Auch vor dem schwarzen Käfer mit den orangen, fetten Kabeln unter der Haube posiert man gerne fürs Foto.

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. . . Aus der Ferne bekommt man alles auf ein Bild. Nina in the sky!

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Das Team No 1 (Sieger letztes Jahr) weiss wie wichtig es ist, die Energieflüsse zu kontrollieren. In ihrer Adapterbox sind mehrere Computer, um immer genau zu wissen was durch das Kabel fliesst. Das hätten wir heute Nacht gebraucht . . . aber eigentlich würde das ins Fahrzeug gehören.

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Sauberkeit muss sein. Wir fahren unterwegs nach Friedrichshafen noch durch die Waschstrasse.

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Im Hangar des Zeppelins steht für uns Strom und Mittagessen bereit.


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Exklusive Bilder.

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Der elektrische Landrover stösst hier zur Truppe.

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Tim packt den Zeppelin an der Nase.

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Wir können zuschauen, wie die Zeppeline No 5 und 6 gebaut werden. Ein Zeppelin kostet 17 Mio Euro.

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Draussen landet er kurz, um neue Passagiere aufzunehmen für einen weiteren Rundflug über den Bodensee.

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Wie ein Pferd hält die Bodencrew das riesige Ding an einer Leine fest. Wenn es mehr Wind hat, stehen noch Lastwagen zur Verfügung.

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Liora stellt sich als Umweltaktivistin schützend neben das einsame Kräutlein, das aus der Ritze im Asphalt kommt.

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Eine ganze Fähre voll Elektrofahrzeuge. Das gab es wohl auch noch nie zuvor. (Wäre sie untergegangen, dann wären wir jetzt weltberühmt!)

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Die kurze Fahrt auf der Fähre nach Konstanz ist ein weiteres Highlight des heutigen Tages.

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Ausstellung am Hafen in Konstanz. Dann weiter zur Abendveranstaltung auf die Insel Mainau.

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Wir dürfen auf der Insel rumfahren und die charmante Gräfin begrüsst uns herzlich. Was für ein Privileg!

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Noch ein Bild von oben mit der Drohne.

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Ein elektrisches Skatboard ist natürlich für Tim das Highlight.


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Im neu erbauten Hafengebäude gibt es Essen und einen kurzen Vortrag von Chris Paine über seine Filme "Who Killed the Electric Car" und "Revenge of the Electric Car".

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Seine Gedanken sind schon beim nächsten Filmprojekt.

>>> Beitrag Tele 1
>>> 3. Teil Konstanz nach Seebodenalp

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