Die Vorträge Im Anschluss an den offiziellen Teil stellt
Max Ursin den Stand des Projektes bei KWO vor. Die Argumente für den Elektroantrieb im Strassenverkehr sind überzeugend auch wenn man den Strom aus Erdöl machen würde, wäre dies immer noch viel effizienter als heute. Bei der Verbrennung im Auto werden 75% der Energie verschleudert, beim Elektroauto wären es auch bei fossiler Erzeugung des Stroms nur 40% Verluste.
Das Projekt mit den Twingo verlief leider nicht wie geplant. Technische Probleme mit der Batterie und die Abhängikeit von MES-DEA als einzigem Lieferanten dieser Technologie führten zu einem getrübten Verhältnis und einer unklaren Liefersituation, sowohl bei Twingos (32 Fahrzeuge ohne Antrieb/Batterie stehen in der Lagerhalle in Gadmen und sind günstig zu haben) als auch bei den anderen Fahrzeugen mit der ZEBRA Batterie. Die Problematik mit der Monopolsituiation war übrigens auch eines der Hauptargumente neben dem hohen Innenwiderstand, welche in der durch den TWIKE Klub beauftragten Studie gegen die Batterie sprach.
Alternative Batterien zur ZEBRA wären Lithium, aber die sind nach wie vor etwa 2.5 mal so teuer. Die ZEBRA mit 18kWh im Twingo kostet (nur) 17'000.- SFr, beim Think 25'000.- für 28kWh oder weniger als 1'000.- SFr./kWh, die Lithium ist bei 2'500.- SFr./kWh.
Die Aktivitäten beim TWIKE Klub fasste
Peter Zeller mit einer kurzen Präsentation zusammen. Die Aufbruchstimmung am TWIKEinBern Fest und die sehr gute Entwicklung der Produktionsseite in Rosenthal kamen gut an. Einige Ausführungen über die neuen LION-Batterien von FINE Mobile (siehe
www.twike.de/technik) und die LiFePo4 Batterietestes von dreifels (siehe
www.dreifels.ch/tech) rundeten die Vorträge ab und machten Appetit auf mehr Elektrofahrzeuge im Alltag und auch fürs Mittagessen.