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Three Ways nach Katherine 16. Oktober

Nach drei Tagen unterwegs haben wir langsam Übung: Die Anweisung des GPS ist einfach zu merken.

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Nach 648 km rechts abzweigen!

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Unterwegs begleiten uns die eindrücklichen Bauwerke der Termiten. Ganze Wälder aus Termitenhügel säumen die Strasse und sehen in den abgebrannten Büschen teilweise wie gespenstische Friedhöfe aus.

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Die Temperaturen nehmen zu und die Strasse verschmilzt mit dem Himmel, das TWIKE irgendwo dazwischen.

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Ein qualmendes TWIKE? Keine Angst, das Motörchen surrt friedlich dahin, nur im Hintergrund macht vermutlich die einzige Fabrik in Northern Territory Rauchzeichen.

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Schon von weitem sieht man die Aasgeier kreisen, wenn Futter auf der Strasse liegt. Entweder hat es so viele Känguruhs oder viele Autos oder beides. Wir sehen jedoch keines von beidem. Es bleibt ein Rätsel.



Katherine nach Kakadu National Park 17. Oktober 2007

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Wir übernachten in Katherine in einem schönen Resort. Alle hacken gleich auf ihren Laptops los, Bilder aufbereiten, Texte schreiben und so. Internet hat es leider nicht, daher erst ein paar Tage später die Bilder aus Darwin.

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Unterwegs ein paar rostige Wellblechschuppen aus der Gründerzeit, aber doch ab und zu ein Prius. Der Benzinverbrauch ist hier schon der grösste Kostenfaktor, wenn man so lange Strecken fährt.

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Den grössten Termitenhügeln begegnen wir in Pine Creek. Richtige Hochhäuser, vorallem in Relation zu den winzigen Architekten. Eine gewaltige Leistung.

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David ist inzwischen auch schon gut eingefahren und pilotiert das TWIKE zuverlässig über die kurvigen Strassen zum Kakadu Nationalpark. Stephan nimmt die Verbrauchsdaten auf.

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Wir entscheiden uns nach akribischer Analyse der Informationen im Reiseführer in Yellow Waters, Cooinda eine Bootsfahrt zu machen. Das ist dort wo all die schönen Naturfilme gemacht werden über die Vögel und Krokodile. Die Anreise sieht zwar recht eintönig und trocken aus, gar nicht so, wie in den Filmen.
Als wir vor dem Touristenpark einschwenken steht, wie bisher schon oft, bereits das Begrüssungskomitee bereit. Ohne etwas zu planen oder auch irgendwie abgesprochen zu haben, steht Andrea Vezzini mit seiner Familie vor uns. Karin Vezzini wird ab Darwin unsere Begleitcrew ergänzen. Wir übernachten auf dem Zeltplatz gleich neben ihrem Campervan und werden uns in Darwin wieder treffen.

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Und wie versprochen erleben wir auf der Bootsfahrt die Krokodile, Vögel und den malerischen Sonnenuntergang. Organisatorisch ist hier alles perfekt auf den Tourismus abgestimmt - ausser die Preise. Die Dollars gleiten uns nur so durch die Finger. Wir sind ja auch nicht gekommen, um zu sparen, müssen wir uns immer wieder bestätigen.

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Am Donnerstag nehmen wir es gemütlich und besichtigen unterwegs nach Darwin (nur 320 km) die Felsenzeichnungen der Aborigines.

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Eine kurze Wanderung, 1.5 km zwischen den Felsen hindurch und ein Foto, noch schnell des Rad des Range Extenders wechseln und schnell wieder auf die Strasse, denn ohne Fahrtwind oder Klimaanlage ist die Mittagshitze (38 Grad) und die aufdringlichen Fliegen gewöhnungsbedürftig. Die Fliegen sind jedoch eine Einstellungssache. Die wollen uns gar nicht belästigen, sondern das Gegenteil, sie lieben uns (bzw. unseren feinen Schweissduft) und wollen uns nur voller Begierde küssen, am liebsten auf die Augen und die Lippen.

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Wir erreichen am Nachmittag Darwin. Dort steht auch schon das Empfangskommitee des Team Ethanol vor dem Hotel bereit.

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In den Medien ist man auf den Anlass vorbereitet, auch wenn wenige Leute davon wissen und es an diesem Wochenende wichtigere Anlässe gibt, wie Cricketmeisterschaften, Pferderennen oder Offroad-Autorennen.

Darwin 19. und 20. Oktober

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Das tropische Klima ist am Abend richtig angenehm. Wir speisen auf dem Steg des alten Hafens, oben Fish und Chips, darunter schwimmen die riesigen (lebendigen) Fische im Scheinwerferlicht und geniessen das, was oben übrig bleibt. Mit dem Team Ethanol zusammen bereiten wir uns auf den morgigen Tag vor.

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Die grosse Auslegeordnung: Wir schauen uns nochmals all die schönen Ersatzteile und Spezialwerkzeuge an, die wir zum Glück bisher nicht gebraucht hatten.

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Das Team schaut im Teamdress aufmerksam bei der technischen Abnahme zu.

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Das TWIKE wir von den Spezialisten begutachtet und mit den obligatorischen Kleber versehen.

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Andrea Vezzini erklärt uns die Prozeduren.

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Danach gibt es die Fahrstunde für Karin Vezzini. Ihre Kinder sind begeistert und freuen sich enorm, dass sie beim TWIKE Team dabei sein dürfen. So haben sie für ihr Tagebuch etwas spannendes zu schreiben.

20. Oktober: Qualifying auf dem Hidden Valley Race Track

Da stehen sie nur in Reih und Glied in den Boxen der Formel-1 Strecke, die Ökoboliden.

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Wenn schon dann richtig, die Begleitfahrzeuge makieren Präsenz auf dem grossen Teerplatz.

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Wir stellen uns auch ganz bescheiden hin, anders als die anderen haben wir nicht viel zu basteln.

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Ganz schlank und windschlüpfrig kommt das Elektromobil daher, welches mit Panasonic AA-Zellen gefüttert wird.


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Eine Runde auf der Rennstrecke so zur Show und dann noch den Slalom und Bremstest.

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Dies könnte unsere grösste Konkurrenz werden, das elegante Fahrzeug aus Adelaide, Elektroantrieb mit Kokam-LiPo Zellen. Offen zeigt mir der Teamleiter alle Details. Hier herrscht nirgends auch nur ein Hauch von Geheimniskrämerei. Super!

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Wir treten an auf der Rundstrecke, aber ohne Zeitmessung. Es geht darum dabei zu sein.

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Das Ganze aus TWIKE-Perspektive.

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Andere Teams haben es soeben geschafft den Motor zum ersten Mal laufen zu lassen, die ganze Boxenstrasse applaudiert. Wird es Venezuela auch schaffen beim Start morgen Vormittag dabei zu sein?

Wir gehen erst mal ins Hotel, dann ausruhen und packen. Morgen gehts los!




TWIKE Challenge 07